Asymmetrische oder toxische Beziehungen im Arbeitsalltag
Der Begriff „toxische Beziehung“ hat Karriere gemacht. Er verspricht Klarheit: Manipulation, Kontrolle oder emotionale Erpressung und Abwertung. Doch Arbeitsbeziehungen folgen selten einfachen Mustern. Häufig sind es asymmetrische Konstellationen – leise, unspektakulär und lange toleriert –, aus denen Belastung entsteht.
Gedanken über Macht, Verantwortung und die feine Linie zwischen führen und manipulieren.
Die Macht der Gewohnheit
Wir wissen viel, wir tun wenig. Zwischen Erkenntnis und Handlung klafft ein Abgrund. Genau dort verstecken sich unsere Gewohnheiten. Unsichtbar, aber mächtig. Sie sind das stille, mächtige und zuverlässige Betriebssystem unseres Lebens.
Eisenhower war gestern
Das Eisenhower-Prinzip ist ein Klassiker der Zeitmanagement-Schule und hat Ordnung versprochen. Vier Felder. Zwei Achsen. Ein Plan. Wichtig oder dringend – das klingt logisch. Nur: im tatsächlichen Führungsalltag hilft es selten weiter. Denn was auf dem Papier logisch scheint, löst im echten Leben oft nicht die wirklichen Probleme.